Stiftung

Einzigartige Inseln – ein Ort mitten im Leben

Arbeit ist weit mehr als eine Beschäftigung.

Arbeit bedeutet, morgens zu wissen, wo man hingehört. Teil eines Teams zu sein. Verantwortung zu übernehmen. Die eigenen Fähigkeiten einzubringen und am Ende des Tages sagen zu können:

Das habe ich gemacht. Dazu habe ich beigetragen.

Für Menschen mit Behinderung ist diese selbstverständliche Teilhabe am Arbeitsleben noch immer nicht überall gegeben.

Die Spectrum Stiftung möchte dazu beitragen, das zu verändern.

Dabei ist Gleichwürdigkeit für uns ein zentraler Gedanke. Menschen sind unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Fähigkeiten, brauchen unterschiedliche Unterstützung und gehen unterschiedliche Wege. Aber jeder Mensch hat den gleichen Wert und den gleichen Anspruch darauf, dazuzugehören, ernst genommen zu werden und mit seinen Fähigkeiten einen Beitrag leisten zu können.

Gleichwürdig zu sein bedeutet für uns nicht, dass alle das Gleiche können oder das Gleiche leisten müssen. Es bedeutet, dass jeder Mensch mit dem, was er kann, gesehen und wertgeschätzt wird.

Wir schaffen deshalb in Marburg Orte, an denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten, lernen und Verantwortung übernehmen – in unserem Bauhandwerk, bei Lala Keramik und im Café Vetter.

Nicht in einer eigenen Welt.
Nicht am Rand der Gesellschaft.
Sondern dort, wo Leben stattfindet:

mitten in Marburg und mitten im Leben.

Bauhandwerk

Bauhandwerk – einfach, nachhaltig und gemeinsam bauen

Unser Bauhandwerk folgt einer einfachen Idee: mit bewährten Materialien, traditionellen Techniken und natürlichen Ressourcen Orte zu schaffen, die lange bestehen.

Dabei bauen wir neu, erhalten Bestehendes und entwickeln unsere Gebäude stetig weiter.

Holz, Lehm und Stein spielen dabei eine besondere Rolle. Es sind Materialien, mit denen Menschen seit Jahrhunderten bauen. Ihre Verarbeitung ist unmittelbar und nachvollziehbar: Man kann sehen, fühlen und verstehen, wie aus vielen einzelnen Arbeitsschritten ein Gebäude entsteht.

Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten dabei gemeinsam, erlernen handwerkliche Fähigkeiten und erleben unmittelbar, was aus ihrer Arbeit entsteht.

Ein Balken wird verzimmert.
Lehm wird verarbeitet.
Holz wird verbunden.
Stein wird gesetzt.
Und aus vielen Händen entsteht ein Ort.

Dieses Prinzip verbindet Neubau und Bestand. Wir bewahren, was sich bewährt hat, bauen neu, wo Neues gebraucht wird, und entwickeln unsere Orte kontinuierlich weiter.

Das Café Vetter macht diesen Gedanken besonders sichtbar. Teile des historischen Gebäudes wurden bereits zu neuem Glanz erweckt, andere werden nach und nach weiterentwickelt und gepflegt – während das Haus jeden Tag genutzt und mit Leben gefüllt wird.

Bauen, erhalten, reparieren und weiterentwickeln gehören für uns zusammen. Es ist ein stetiger und wiederkehrender Prozess.

Und genau darin liegt eine besondere Qualität dieser Arbeit:

Das habe ich gebaut.
Daran habe ich mitgearbeitet.
Dieser Ort bleibt.

Kontakt

Bauhandwerk:

Nik Thielicke

n.thielicke at spectrum-marburg.de
06421/9837778

Café Vetter

David Ziegler
ziegler at cafe-vetter-marburg.de
06421/25888

Stiftung

Tim Thielicke
thielicke at spectrum-marburg.de
06421/931777

Wohnen und Bewerbungen

Dr. Daniel Falkner
falkner at spectrum-marburg.de
06421/931777